Patientengeschichte


     

Saleh


Der Sudan hat viele Herausforderungen miterlebt in den vergangenen Jahren. Unser TLM Team arbeitet nicht nur mit von Lepra betroffenen Menschen, sondern auch mit Menschen, die allgemein unter Behinderungen leiden. Im Sudan tut sie das in Zusammenarbeit mit der „Gesellschaft behinderter Menschen“. Zwei der TLM Mitarbeiter im Sudan erzählen von einem ihrer „Schützlinge“.

Erstaunliche Entschlusskraft


Der 8-jährige Saleh erscheint im Krankenhaus in Nyala und möchte zur Schule gehen. Er war ohne Hände und Beine unterhalb der Knie auf die Welt gekommen.
Er war in der Lage auf seinen Knien zu laufen und er war stark. Er erschien auch recht intelligent und sehr motiviert zu lernen.

Autoreifen und Schienen!


In der Klinik gab man Saleh einen Flanellhandschuh, damit er sich selber waschen und eine angepassten Schiene, so dass er einen Stift und Löffel halten konnte. Er wurde mit „Schuhen“ ausgestattet, um seine Knie nicht zu verletzten. Zudem wurde für ihn ein Dreirad hergestellt und „künstliche Arme“ aus Autoreifen, damit er sein Dreirad auch bewegen kann. Hier im Sudan müssen wir mit sehr begrenzten Ressourcen arbeiten – es ist erstaunlich, was wir alles zu benutzen lernen!
 
     

Die Hoffnung wächst:


Als Saleh ankam war er zurückhaltend und lächelte nie. Nun hat sich sein Vertrauen gebessert und er jagt mit den anderen Kindern auf seinem Dreirad herum.
Salehs Eltern sind sehr glücklich über seine Fortschritte und freuen sich, dass seine Geschichte erzählt wird.
Saleh ist ein Beispiel wie Behindertenfürsorge von TLM enorme Hindernisse überwinden und neue Hoffnung geben kann.