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Veranstaltungen
Kaffeenachmittag anlässlich des Welt-Lepra-Tag 2012Anlässlich des Welt-Lepratages 2012 fand –wie schon in den Jahren zuvor- am ersten Sonntag im Februar ein Kaffee-Nachmittag im Gemeindezentrum der Auferstehungskirche Denkendorf zu Gunsten der Lepra-Mission Esslingen statt. Die Krankheit Lepra kommt nach wie vor in vielen Ländern Afrikas, Asiens aber z.B. auch in Brasilien vor. Das Aufgabengebiet der Lepra-Mission umfasst nicht nur die medizinische Versorgung der Betroffenen, sondern leistet auch viel auf dem Gebiet der Prävention, der sozialen Wiedereingliederung sowie der Schulung einheimischer Mitarbeiter. Um diese wichtigen Aufgaben zu unterstützen, ging der gesamte Erlös des Nachmittages an die Lepra-Mission Esslingen.
Höhepunkt der Veranstaltung war ein Auftritt der Akkordeonklasse der Musikschule Denkendorf unter Leitung von Andreas Heimerdinger. Ergänzt wurde die Akkordengruppe von zwei Keyboards, Querflöte und Klavier. Herr Heimerdinger führte mit launigen Überleitungen durch das schwungvolle musikalische Programm. Das mitreißende Spiel der jungen Künstler begeisterte schnell die zahlreichen Besucher, die dies mit kräftigem Applaus zum Ausdruck brachten.
Ganz herzlichen Dank allen Mitwirkenden der Musikschule Denkendorf, besonders Herrn Heimerdinger, allen Helfern und Besuchern für das gute Gelingen des Nachmittages!
Erstmals Bezirksmissionsgottesdienst in der Esslinger Stadtkirche„Hoffnung angepackt“ ist das Thema des ersten Bezirksmissionsgottesdienstes, der in der Esslinger Stadtkirche am Sonntag, 16. Oktober 2011, um 10.30 Uhr gefeiert wird. „Wir wollen über das Thema Mission neu nachdenken und diskutieren“, erklärt Pfarrer Achim Dürr, der im Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen für das Thema Mission zuständig ist. Er leitet auch den Arbeitskreis für Mission, Ökumene und Entwicklung, der den Gottesdienst vorbereitet hat. Man wolle aber auch mit zum Teil noch überkommenen Vorstellungen von Mission aufräumen, betont Dürr. Deshalb werden sich im Rahmen des Gottesdienstes verschiedene Initiativen aus dem Kirchenbezirk vorstellen, die in zum Teil ganz unterschiedlicher Weise und mit verschiedenen Ausrichtungen und Anliegen missionarisch tätig sind. „Bei den einen stehen eher soziale Motive im Vordergrund, während es anderen stärker darum geht, den Glauben weiterzugeben“, erklärt Achim Dürr. Immer jedoch seien es Gruppen, die nicht nur über Mission redeten, sondern konkrete Hilfsprojekte und damit auch Hoffnung anpackten, so der Pfarrer.
Die Predigt im Gottesdienst hält Pfarrer Dr. Paul Murdoch, Studienleiter im Bengelhaus in Tübingen. Beteiligt sind neben Mitgliedern des Arbeitskreises für Mission, Ökumene und Entwicklung auch der CVJM-Posaunenchor Esslingen und der Chor der Stuttgarter Gemeinde der Presbyterianischen Kirche von Ghana. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen Stehempfang und Interessierte können sich an den Info-Ständen der Initiativen – darunter das Schulprojekt „Ecole de la Solidarité“ in Guinea, die Lepra-Mission, der Deutsch-madagassische Verein Esslingen, CASFETA/TAYOMI, „Christen helfen Christen“ und die Basler Mission – über deren Arbeit und Projekte informieren.
www.ev-kirche-esslingen.de
RAPP-HIRRLINGER
PRESSEMITTEILUNG Im Auftrag des Evang. Kirchenbezirks Esslingen
„Lauf für eine Welt“ – Sponsorenlauf in CalwAm Samstag, den 16. Juni veranstaltete die evangelisch-methodistische Kirche Stammheim ihren fünften "Lauf für eine Welt". Der Erlös aus dem Sponsorenlauf kommt dieses Jahr der Arbeit der Lepra-Mission in der Demokratischen Republik Kongo zugute.
Die Unterstützung der Lepramission ist für die Gemeinde Stammheim nichts Neues. Sie tut dies seit vielen Jahren mit begeisternden Ereignissen. (In unserer Märzausgabe der Aktion Lepra haben wir über den ökumenischen Kantatengottesdienst zum Weltlepratag berichtet, den die Gemeinde mit einem Projektchor unter Leitung von Herrn Gann, jetzt schon seit einigen Jahren organisiert.) Es ist die Gemeinde, der Johannes Schäfer, der Vorsitzende der deutschen Lepra-Mission und seine Frau Susanne, angehören. Sie waren selber mehrere Jahre für die Lepramission im Tschad tätig. So kennen sie die Arbeit aus langjähriger eigener Erfahrung, können authentische Berichte dazu geben und sind ihr sehr verbunden.
Nach dem Maxim ihres Aufrufs „Laufen und Helfen beim Sponsorenlauf“ haben sich an diesem Tag bei schönstem Sonnenschein 96 Läufer und Läuferinnen ihre Schuhe geschnürt und sind nicht nur zusammen beträchtliche 1420 km gelaufen. Sie haben es geschafft über 600 Sponsoren zu finden, die sich bereit erklärt haben, einen von ihnen fest gelegten Betrag pro km für ihren Läufer zu geben.
Von 10:00 bis 16:00 konnten die Läufer an den Start geben. Um 11:00, nach der offiziellen Begrüßung, fand der Prominenten Start statt. Ein besonderer Gast kam eine Stunde zu spät dafür an: Geoff Warne, Direktor der Internationalen Lepra-Mission, kam eigens aus London, um an dem Lauf teil zu nehmen.
Noch ein anderer besonderer Gast legte viele Kilometer für die Arbeit im Kongo zurück. Eric Mulanda, ein kongolesischer Theologiestudent, war an diesem Wochenende zu Gast bei der Gemeinde. Der Läuferin mit den meisten Sponsoren, die zudem mit 84 Jahren stolze 20 km schaffte, bekam von Geoff Warne einen Blumenstrauß überreicht (siehe Bild).
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und es ergaben sich viele Gelegenheiten zum Gespräch, sowohl beim Laufen (oder Gehen) wie auch im Anschluss daran.
Der Gottesdienst am Sonntag bildete den richtigen Abschluss für solch ein Ereignis. Die Gäste Eric Mulanda und Geoff Warne berichteten über den Kongo bzw. die Lepraarbeit und gaben zwei besonderen Zielen Ausdruck, die durch die Projekte erreicht werden sollen. Zum einen die erkrankten Menschen zu heilen und damit längerfristig die Krankheit immer weiter ein zu dämmen. Zum anderen, die betroffenen Menschen aus der Isolation herauszuholen und ihnen wieder eine Zukunft zu geben.
Das sehr erstaunliche Ergebnis wurde anschließend von Pastor Joachim Schuman seiner Gemeinde bekannt gegeben. Die Gemeinde hatte mit all ihren vielen tätigen Händen (und Füßen) 35.000 € an Sponsorenzusagen erlaufen.
Ein unglaubliches Ergebnis für das der Lepra-Mission den ganzen Helfern und Helferinnen, Läufern und Sponsoren nur ein „Vergelt’s Gott „ zu sagen bleibt!
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