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Prävention
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Aufklärung
Die Mitarbeiter klären über Lepra auf und beseitigen so Ängste und Vorurteile, soziale Barrieren und Diskriminierung. Ist die Angst vor Lepra genommen erreicht man, dass sich Patienten rechtzeitig untersuchen lassen und frühzeitig behandelt werden können. Leprabetroffene werden nicht verstossen und der Ausgrenzung aus dem gesellschaftlichen Leben, auch für die Familienmitglieder, wird vorgebeugt.
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Vermeiden von Behinderungen
Wenn Leprabetroffene an gefühllosen Händen und Füssen leiden, verletzen sie sich leicht ohne es zu merken, woraus dann Geschwüre und später körperliche Behinderungen erfolgen. Wir lernen Leprabetroffene vor Ort an, damit sie sich selber pflegen, Verletzungen vermeiden und Invalidität vorbeugen können.
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Selbsthilfegruppen
In Selbsthilfegruppen lernen Leprabetroffene, ihre gefühllosen Hände und Füße selbst zu pflegen und Geschwüren vorzubeugen. Es ist schwierig alleine die große Bedeutung der Selbstpflege nicht zu unterschätzen. In Gruppen geht dies leichter und die Mitglieder geben sich gegenseitig Ratschläge. Sie haben wieder ein soziales Netz und suchen auch gemeinsam nach neuen Lebensgrundlagen, um Wege aus der Armut zu finden.
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Schützende Sandalen
Gefühllose Füße von Leprabetroffenen müssen vor Verletzungen geschützt werden, da kein Schmerz empfunden wird. Jede anfänglich kleine Verletzung kann zu schweren Entzündungen, im schlimmsten Fall, zum Verlust der Gliedmaßen, führen. Die schützenden Sandalen werden vor Ort hergestellt und sie erhalten sie von den Mitarbeitern.
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